Café Vielfalt in Hohenleimbach begeistert: Mehr Gäste als erwartet

Globus-Stiftung besucht erfolgreiches Inklusionsprojekt der Lebenshilfe – neuer Treffpunkt bereichert das Dorfleben

Hohenleimbach/Kreis Ahrweiler. Volle Tische, fröhliche Gespräche und Gastgeberinnen und Gastgeber, die vor Stolz strahlen: Das Café Vielfalt der Lebenshilfe im Kreis Ahrweiler entwickelt sich zu einem beliebten Treffpunkt für Menschen mit und ohne Behinderung. Davon konnte sich am Sonntag, 25. Oktober, auch Graciela Bruch, Vorstandsvorsitzende der Globus-Stiftung, persönlich überzeugen. Die Stiftung hatte den Ausbau des Cafés mit einer großzügigen Spende unterstützt. Gemeinsam mit dem Bürgermeister der Verbandsgemeinde Brohltal, Johannes Bell, Ortsbürgermeister Thorsten Kabuth und Mitgliedern des Lebenshilfe-Vorstands erlebte sie ein gut besuchtes Café und eine rundum herzliche Atmosphäre.

„Das Café ist ein voller Erfolg. Wir haben deutlich mehr Gäste, als wir ursprünglich erwartet hatten“, freut sich Ulrich van Bebber, Vorsitzender der Lebenshilfe im Kreis Ahrweiler. Seit der Eröffnung am 16. August hat sich das Café, das alle zwei Wochen sonntags seine Türen öffnet, zu einem lebendigen Begegnungsort entwickelt, an dem man sich kennt, sich freut und gerne wiederkommt.

Für van Bebber ist das Projekt weit mehr als ein zusätzliches gastronomisches Angebot: „Das Café Vielfalt ist für uns ein wichtiges Pilotprojekt für gelebte Inklusion. Es zeigt, dass Inklusion nicht nur in größeren Städten funktioniert, sondern gerade auch auf dem Land und mitten im Dorf. Hier kommen Menschen mit und ohne Behinderung ganz selbstverständlich zusammen.“

Wie sehr das Café das Dorfleben bereichert, bestätigt auch Ortsbürgermeister Thorsten Kabuth: „Das Angebot wird von den Menschen im Ort hervorragend angenommen. Viele haben sich schon lange einen solchen Treffpunkt gewünscht.“

Das Herz des Cafés sind die Bewohnerinnen und Bewohner des Lebenshilfehauses, die selbst mit anpacken. Mit großer Begeisterung empfangen sie die Gäste, servieren Kaffee und Kuchen und nehmen sich Zeit für ein Gespräch. Ihre Freude ist ansteckend. Für sie bietet das Café die Möglichkeit, aktiv am Dorfleben mitzuwirken und Verantwortung zu übernehmen. Gleichzeitig erleben die Besucherinnen und Besucher, wie selbstverständlich und bereichernd das Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung sein kann. Auch Graciela Bruch zeigte sich sichtlich berührt von der Herzlichkeit und dem Stolz, mit dem die Bewohnerinnen und Bewohner ihre Aufgaben übernehmen.

Van Bebber dankte der Globus-Stiftung (https://www.globus-stiftung.de) und insbesondere Graciela Bruch für die großzügige finanzielle Unterstützung, ohne die das Projekt in dieser Form nicht möglich gewesen wäre. Sein Dank galt ebenso den Bürgermeistern Johannes Bell und Thorsten Kabuth sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Lebenshilfe, die das Café mit viel Engagement aufgebaut haben und betreiben. Besonders würdigte er Bereichsleiter Alexander Beier, der das Projekt federführend vorangetrieben und maßgeblich zu seinem Erfolg beigetragen hat.

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