10.000 € für die Lebenshilfe

 Jugendfußballer aus Bad Kreuznach sammelten Spenden

Bild Spende Jugendfußballer Bad Kreuznach an Lebenshilfe

Die Lebenshilfe freut sich über die Spende des Jugendfußballvereins aus Bad Kreuznach

Über eine Spende von 10.000 € freute sich die Lebenshilfe im Kreis Ahrweiler.
Gedacht ist das Geld für den Wiederaufbau, nachdem das Lebenshilfehaus in Sinzig
durch die Flut zerstört wurde und dabei 12 Bewohnerinnen und Bewohner auf
tragische Weise ums Leben kamen.
Gesammelt wurde das Geld durch den Jugendfußballer des TSV Degenia Bad
Kreuznach / JSG Planig bei einem Benefizturnier. Die Idee stammte vom B-Junioren
Trainer Bastian Kessel. „Ich habe mir die Frage gestellt, wie wir als Verein die Opfer
der schlimmen Flutkatastrophe unterstützen können. Da es allein von der
Aufsichtspflicht sehr schwierig ist, mit Kindern vor Ort anzupacken, hatte ich die Idee
eines Fußballturniers. Der Vorstand war sofort begeistert. Die B-Junioren Teams des
1. FC Kaiserslautern, FSV Frankfurt und der JSG Meisenheim sagten ebenfalls sehr
schnell zu,“ erzählt Kessel.
Durch den Essen -und Getränkeverkauf konnten am Turniertag 1.500€, hinzu kamen
Spenden in Höhe von 3.500€. Die Degenia Versicherungsdienst AG verdoppelte den
Betrag um weitere 5.000€, sodass am Ende 10.000€ zusammen kamen. „Wir
möchten damit gezielt den Wiederaufbau der sozialen Einrichtung unterstützen,
sodass Ihre tolle Arbeit bei Menschen mit Behinderung fortgesetzt werden kann,“ so
Kessel.
Der Verein ist als reiner Jugendfußballverein 2011 gegründet worden. Ziel ist es,
Kinder aller Herkunftsländer zusammenzuführen und ihnen die Möglichkeit zu geben,
aktiv in einem Verein Fußball zu spielen. Aktuell hat der Verein 250 angemeldete
Kinder aus 21 verschiedene Nationen, verteilt auf 14 Mannschaften.
„Ein toller Verein mit einem tollen Engagement,“ bedankte sich der Vorsitzende der
Lebenshilfe im Kreis Ahrweiler, Ulrich van Bebber. „Das hilft uns nicht nur finanziell,

sondern wichtig ist für uns auch die damit gezeigte Solidarität und moralische
Unterstützung,“ so van Bebber abschließend.

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