Gedenken an die Opfer – würdig und in aller Stille

Überwältigende Anteilnahme und Unterstützung

Die Flutkatastrophe wird in Deutschland noch sehr lange nachwirken. Besonders schwer hat das Unwetter den Kreis Ahrweiler getroffen. 12 Menschen mit Beeinträchtigung sind hier in der Nacht vom 14. auf den 15. Juli 2021 durch die Wassermassen im Lebenshilfehaus in Sinzig ums Leben gekommen. Ein von der Lebenshilfe ambulant Betreuter wurde in der eigenen Wohnung in Bad Neuenahr-Ahrweiler ein Opfer der Flut. Bis heute sind alle fassungslos. Mit dem Trauergottesdienst am 21. August in der Sinziger Kirche Sankt Peter hat die Lebenshilfe der Opfer gedacht – würdig und in aller Stille. Daher bittet die Lebenshilfe um Verständnis, dass Öffentlichkeit und Medien nicht eingeladen wurden. Familienangehörige, Freunde und Mitarbeitende sollten die Möglichkeit erhalten, ungestört trauern zu können. Unter den Trauergästen waren u.a. die Bundesvorsitzende der Lebenshilfe Ulla Schmidt MdB, der Beauftragte der Bundesregierung für die Teilhabe von Menschen mit Behinderung, Jürgen Dusel, der Sozialminister des Landes Rheinland-Pfalz, Alexander Schweitzer, der Beauftragte der Landesregierung für die Teilhabe von Menschen mit Behinderung, Matthias Rösch, sowie die Landesvorsitzende der Lebenshilfe, Barbara Jesse.

Für den Kreis Ahrweiler nahm Horst Gies MdL und für die Stadt Sinzig Bürgermeister Andreas Geron an der Trauerfeier teil.

Die Lebenshilfe im Kreis Ahrweiler ist sehr dankbar für die überwältigende Anteilnahme und Unterstützung der Bevölkerung und innerhalb der Lebenshilfe bundesweit. Die Lebenshilfe hofft, bald wieder ein neues und sicheres Zuhause für Menschen mit Beeinträchtigungen schaffen zu können.

 

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