Spende statt Geschenke

Kurz nach dem Jahreswechsel kann sich die Lebenshilfe Kreisvereinigung Ahrweiler über eine großzügige Spende von 2500,00 € freuen.

Michael Pfeifer aus Remagen rief zu seinem sechzigsten Geburtstag auf, anstatt an ihn Geschenke, eine Spende an die Lebenshilfe Kreisvereinigung Ahrweiler zu geben. So kam ein unerwartet hoher Betrag zusammen, den Michael Peifer auf die glatte Summe von 2.500,00 € aufstockte.

Spendenübergabe durch Michael PfeiferSelbst Vater einer Tochter mit Behinderung, ist Michael Pfeifer die Entwicklung der Lebenshilfe im Kreis Ahrweiler schon immer eine Herzensangelegenheit. Seine Frau Ellen Pfeifer war lange Jahre im Vorstand aktiv und führte den Verein über mehrere Jahre als Vorsitzende. Als Michael Pfeifer hörte, dass die Lebenshilfe dringend zusätzliche Fahrzeuge benötigt und ein günstiger Gebrauchtwagen in Aussicht stand, überlegte er nicht lange und überreichte das hierzu notwendige Geld an Geschäftsführer Stefan Möller und die Bereichsleitung der Offenen Hilfen Frau Doris Hein.

‚Dies ist eine großartige Hilfe’, so Stefan Möller, ‚und es hilft uns sehr unseren ambulanten Dienst weiter ausbauen zu können.’ ‚Die vielen Anfragen aus dem Kreis können wir nur mit zusätzlichen Fahrzeugen bedienen’, so Doris Hein, die zukünftig mit dem neuen Fahrzeug flexibler zu Hausbesuchen unterwegs sein kann. Hierbei bietet sie Rat suchenden Menschen die Unterstützung der Lebenshilfe an oder vermittelt diese an andere Dienste. ‚Eine so gute Sache muss unterstützt werden und ich freue mich, dass ich mit der Geldspende einen guten Beitrag zum Gelingen leisten kann’, so Michael Pfeifer. Das Geld reicht sogar, um zudem den noch offen stehenden Betrag für ein neues Gartenwerkhaus zu verringern. Das neue Werkhaus ist schon in Auftrag gegeben und soll im Frühjahr im Garten des Beratungs- und Begegnungszentrums am Kaiserplatz in Sinzig aufgebaut werden.

Mit der Spende wächst auch die Spendentafel im Eingang des Begegnungszentrum und Geschäftsführer Stefan Möller hofft, dass diesem guten Beispiel noch viele andere folgen.

Die Lebenshilfe Kreisvereinigung Ahrweiler e. V. braucht viel Unterstützung, damit sie weiterhin ihre Angebote ausbauen kann. So kann Menschen mit Behinderung bessere Chancen für ein erfülltes Leben geboten werden und die Hilfen können kreisweit ausgebaut werden.

Gez.

Stefan Möller

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Am Wadenheimer Platz

Eröffnung der Beratungs-und Begegnungsstätte `Am Wadenheimer Platz´
im Februar 2009 in Bad Neuenahr

Wadenheimer Platz

Renovierungsarbeiten und Umzug in unsere neue Beratungs-und Begegnungsstätte `Am Wadenheimer Platz´ im Neuenahrer Zentrum, in der Jesuitenstr. 19 ist vollbracht.

Hier werden, wie in Sinzig am Kaiserplatz, ab kommenden Monat regelmäßige Angebote für Menschen mit Behinderung stattfinden. Unsere Beratungszeit ist dienstags von 9:00 – 12:00 Uhr, oder nach Vereinbarung.
Bei Interesse können Sie gerne mal vorbei schauen! Wir freuen uns!

Wohnzimmer Schrank
Küche Kaffee

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Einzug Jesuitenstrasse

Seit dem 05.01.2009 wohnen die ersten Mieter in der Jesuitenstr.
Der Start in das neue Jahr war zwar mit vielen Kisten packen und aufbauen der Möbel, sowie das erneute einräumen etwas turbulenter. Aber alle Hausbewohner sind sich einig, toll jetzt so nah im Zentrum zu wohnen.

Wer Interesse an dieser Wohnform hat, kann sich gerne mit Doris Hein in Verbindung setzen.

Möbel werden verschoben Neues Zuhause
Hier wird noch geschraubt Auch der Hamster kommt mit

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Bilderausstellung

Der Bundesverband der Lebenshilfe in Marburg feiert in diesem Jahr seinen 50 ten Geburtstag.
Zu diesem Anlass haben die Offenen Hilfen der Lebenshilfe am Kaiserplatz in Sinzig, Bilder im Kurs “Offener Treff” gemalt um diese für das neue Beratungs- und Begegnungszentrum am Kaiserplatz in Sinzig als Wanddekoration zu nutzen und einen Teil der Bilder als “Wanderausstellung” der Volksbank RheinAhrEifel eG zur Verfügung zu stellen.

Herr Mirko Staut und Frau Rosemarie Pante haben uns es ermöglicht, die Ausstellung in der Filiale in Remagen, in der Fußgängerzone, zu starten.

 

Die Künstler:

Die Künstler

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Vorstandsarbeit

Mario KilianGelungene Integration von benachteiligten Menschen in die Vorstandsarbeit der Lebenshilfe

Bei uns schon lange gelebte Integration, – nun hat auch der Bundesvorstand der Lebenshilfe Deutschland beschlossen Betroffene als vollwertige Mitglieder in den Vorstand zu berufen.
Die Lebenshilfe Kreisvereinigung Ahrweiler e.V. hatte schon sehr früh beschlossen, Menschen mit geistiger Behinderung die Mitarbeit im Vorstand zu ermöglichen. So arbeitet Michael Hoffarth schon seit vielen Jahren mit im Vorstand und bringt sich als sogenannter Betroffener in allen Fragen aktiv ein.

Auf der Mitgliederversammlung am 21.22.11.2008 in Marburg wurden nun auch bei der Bundesvereinigung der Lebenshilfe drei Menschen mit geistiger Behinderung als vollwertige Mitglieder berufen. Besonders erfreulich ist, dass mit Mario Kilian, ein Mitglied der Lebenshilfe Kreisvereinigung Ahrweiler e. V., nun in Marburg in den Vorstand der Lebenshilfe Bundesvereinigung berufen wurde.
Mario Kilian ist einer der ersten, der sich als Betroffener für die Belange von Menschen mit geistiger Behinderung eingesetzt hat. Zunächst als Mitglied im Heimbeirat des Lebenshilfehaus, dann als Redaktionsmitglied der Verbandszeitung „Treffpunkt Lebenshilfe“, aber auch als Mitglied und Vorsitzender des Landesbeirates für Menschen mit geistiger Behinderung des Landesverbandes in Mainz und im Regionalrat Wohnen hat er umfangreiche Erfahrungen als politischer Vertreter von Menschen mit Behinderung gesammelt.
Herr Kilian wohnt selbständig in einem Appartement in Sinzig am Kaiserplatz.

Für sein Engagement auf regionaler und auf Landesebene wurde Herrn Kilian beim Landesverbandstag am 8. November 2008 in Mainz die silberne Ehrennadel der Lebenshilfe als Auszeichnung durch den Landesvorsitzenden Emil Weichlein und den Landesgeschäftsführer Matthias Mandos verliehen.
Vom Landesvorstand wurde er dann auch für die Kandidatur des Bundesvorstandes am 21./22. November 2008 in Marburg vorgeschlagen. Mit einem hervorragenden Ergebnis von 81,3 % wurde er auf der Mitgliederversammlung in Marburg als neues vollwertiges Mitglied in den Bundesvorstand der Lebenshilfe gewählt.
Stellvertretend für die Lebenshilfe Kreisvereinigung Ahrweiler beglückwünschte der Geschäftsführer Stefan Möller noch vor Ort Herrn Kilian für diesen großen Erfolg. Unter dem Wahlspruch: „Redet nicht über uns, sondern redet mit uns.“ wird Herr Kilian sich nun auch auf Bundesebene engagiert für die Belange von Menschen mit geistiger Behinderung einsetzen und hat sich vorgenommen, aus Sicht des selbst Betroffenen neue Akzente setzen.

Herbert Buchner

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